Man nimmt die Hölzchen, reibt sie an einem rauen Grund und ein kurzes, helles Feuer flammt auf. Manchmal gelingt es, damit etwas anzuzünden, ein Scheiterhaufen, ein Haus, eine Müllhalde, Leute, Lagerfeuer, Tage, Monate oder Jahre. Die lodern auf, glimmen vor sich hin, brennen oder explodieren. Oder das Stäbchen verkohlt, krümmt sich knisternd, zuckend, ohne nichts anzuzünden, und brennt die Haut, wer ihm nicht früh genug die Flamme wegpustet.
Zündholzschachteln eben, sie fallen ins Wasser, werden verregnet und liegengelassen, fortgeworfen oder sorgfältig an der Sonne getrocknet, mit viel Hoffnung, die Hölzchen mögen wieder aufflammen. Und oft liegen sie irgendwo im Staub, im hundertjährigen Schlaf unter Spinnennetzen, in Schränken und Schubladen, vergessen oder aufbewahrt, verloren.