Wie schön liegt die Welt vor jenem, der sie nur besucht. Der kommt und geht, an ihr vorbei und weiter zieht. Wie sonderbar sieht die Welt, der sie nur beobachtet, staunt; wie leicht. Ihm scheint jede Nacht der Mond, jeden Tag die Sonne, ihm singen die Vögel, spriessen die grünen Blätter im Frühling, ihm zu Füsse fallen sie rot im Herbst. Ihm sind die Mauern nur ein Bild, kein Hindernis; die Häuser Unterkunft, nicht Heim. Wer die Welt nur besucht, dem ist ihr Grauen ein Eindruck, kein Leiden, ihre Verlogenheit eine Beobachtung, kein Stein in der Brust.
Nur wem sie heimisch wird, die Welt, dem wird sie Überdruss, den sperrt sie hinter ihre Zäune, spuckt ihm ins Gesicht, dem spritzt sie ihre Lügen ins Blut, während er schläft. Nur den trägen vermag sie zu fesseln, der sich an ihre Gaben klammert, der innen stirbt aus lauter Angst vor dem äusseren Tod.