28. Juli 2010
Svetlana
Lebe, um zu haben. Was ich sehe, sehe ich, um es gesehen zu haben, nicht um es zu sehen; was ich tue, um es getan zu haben. Wäre nur jetzt, ich wäre nichts. Bestehe durch das, was war, und was das Jetzt sein wird sobald es vorüber ist. Das blosse Sein dient keinem Zweck, der über es hinaus geht. Und was den Moment nicht übersteht, ist mir wertlos. Ist nicht nachweisbar, vergessen, also nie gewesen. So male ich mir mein Leben zusammen, zu einem grossen, schönen, sehnsüchtigen Bild, das ich bloss nie gelebt habe.