27. Juli 2010

Wolken

So viel passiert. Nur die Wolken ziehen einfach über die Berge, bilden sich, formen und zerstreuen sich, regnen sich aus und lösen sich auf im Nichts. Da sind so viele Menschen und halten mit unglaublichem Eifer die Welt am Laufen. Drücken sich und alles um sie herum in Sandkastenförmchen, die Zeit und Rolle und Notwendigkeit heissen. Damit bauen sie ihre Burgen, ihre Festungen, ihre ganz eigene, einigermassen hässliche Welt und leben darin mit einer guten Portion Naivität und einem aufgesetzten Lächeln. Bis die ganze Welt voll ist von ihren Sandburgen und alles darin eingesperrt.